Der Silvaner

Vielerorts in der Region dominiert der Silvaner, so auch in Rödelsee



Der Silvaner ist eine Kreuzung von Traminer und Österreichisch Weiß und kam im 17. Jahrhundert aus Österreich nach Deutschland. Erstmals wurde er nachweislich am 10. April 1659 in Deutschland in Castell gepflanzt. Heute ist der Silvaner zusammen mit dem Müller-Thurgau die wichtigste Rebsorte Frankens, sein Anteil beträgt etwa 25 Prozent. Die Reben benötigen fruchtbare, nährstoffreiche Böden. Aufgrund seiner Frostempfindlichkeit sind tiefe oder spätreifende Lagen für den Silvaner ungünstig. Auf mineralischen Böden, wie sie in Franken vielfach anzutreffen sind, entstehen mitunter elegante, teils komplexe Weine, die regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet werden.


Neben dem Silvaner wachsen an den Hängen Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe, Riesling, Weißer und Grauer Burgunder. Auch Rotweine finden sich im Angebot der Winzer, die bekanntesten sind Domina, Spätburgunder und Portugieser.